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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 65,20 € |
65,70 € |
-0,50 € |
-0,76 % |
23.04/11:50 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006048432 |
604843 |
- € |
- € |
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Henkel VZ Marketperformer 14.11.2002
LB Baden-Württemberg
Die Analysten Barbara Ambrus von der Landesbank Baden-Württemberg stuft die Aktie von Henkel (WKN 604843,VZ) weiterhin mit Marketperformer ein.
Henkel habe seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2002 abermals gesenkt. Nachdem der Konzern diese im August von über 10 Mrd. Euro auf knapp 10 Mrd. Euro gesenkt habe, liege sie nunmehr bei 9,7 Mrd. Euro. Dies entspreche einer Steigerung um 3%. In Anbetracht der Stärke des Euro senken auch die Analysten ihre Umsatzschätzung auf rund 9,7 Mrd. Euro.
Obwohl die Vorhersage eines zweistellig wachsenden EBIT für 2002 von Henkel beibehalten worden sei, reduziere man dei bereits konservative EBIT-Schätzung leicht. Man erwarte jetzt, dass Henkel das EBIT um knapp 10% (vorher knapp 11%) und die Marge um 40 Basispunkte steigern werde. Zu der Margenverbesserung sollten im vierten Quartal hauptsächlich die Bereiche Klebstoffe und Technologies, die im Vorjahr starke Margenrückgänge aufgewiesen hätten, beitragen.
Die Erwartungen für Finanz- und Steueraufwand habe man ebenfalls gesenkt, so dass man die Schätzung für den Gewinn je Aktie auf 2,94 Euro (vorher 2,90 Euro) erhöhe. Das Sonderrestrukturierungsprogramm, für das 2001 Kosten in Höhe von 300 Mio. Euro verbucht worden seien, habe im laufenden Jahr bereits deutliche Einsparungen ermöglicht. Diese sollten ab dem kommenden Jahr jährlich 130 Mio. Euro betragen und zu 30%, also rund 40 Mio. Euro, im laufenden Jahr anfallen. In den ersten neun Monten hätten sie bereits 42,6 Mio. Euro betragen, davon 16,9 Mio. Euro im dritten Quartal, und hätten damit deutlich über den Erwartungen gelegen.
Für das kommende Jahr senke man aufgrund der vermuteten schwachen konjunkturellen und starken Euro-Entwicklung die Schätzungen. Die Analysten würden jetzt für 2003 inklusive der in diesem Jahr getätigten Akquisitionen ein moderates Umsatzplus von 4% erwarten. Das EBIT dürfte bei einer abermals deutlichen Margenverbesserung überproportional um 12% steigen. Ihre Prognose für den Gewinn je Aktie sinke damit auf 3,33 Euro (vorher 3,43 Euro), was einer 13%igen Steigerung entsprechen würde.
Daher bleiben die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bei ihrem Marketperformer-Rating für die Henkel-Aktie.
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